Lukas 14, 21 – 24

Und der Knecht sprach: Herr, es ist geschehen, was du befohlen hast; es ist aber noch Raum da. Und der Herr sprach zu dem Knecht: Geh hinaus auf die Landstraßen und an die Zäune und nötige sie hereinzukommen, dass mein Haus voll werde. Denn ich sage euch: Keiner der Männer, die eingeladen waren, wird mein Abendmahl schmecken.

 

Da ist sie wieder, die großartige Einladung, die allen gilt.“ Das Haus soll voll werden“, keiner soll ausgegrenzt werden. Eine Feier ohne Leute ist eben kein Fest! Ich lege dieses Gleichnis einmal nur auf einen Fokus aus. Der Gottesdienst ist ein Symbol des Festes, wie es in dem Gleichnis beschrieben wird. Sonntag für Sonntag laden wir ein, im Grunde doch im Auftrag Gottes. Entschuldigungen gibt es genügend, das von Gott anberaumte Fest nicht mitzufeiern. Keine Zeit dafür: ich muss für meine „work live balance“ sorgen. Sonntagmorgen ist die Zeit, in der wir mit der Familie gemeinsam frühstücken können oder mit unseren Freunden „brunchen“! Ich habe mal vorgeschlagen, dass wir regelmäßig einen kurzen Gottesdienst mit denen feiern, die gerne kommen und dann alle aussenden, um an die „Hecken und Zäune“ zu gehen, um sie für die Teilnahme am Gottesdienst zu ermutigen. Jeder bringt einen kleinen Gruß mit in das Haus. Hat aber nicht Interesse gefunden. Schade, hätte es gerne einmal ausprobiert. Wir sollten uns nicht damit einfach zufriedengeben, dass die Menschen immer weniger zum Gottesdienst kommen. Im Gleichnis heißt es: „ich will daß mein Haus voll werde!“ Da müssen wir uns heute schon was einfallen lassen!

Ps Reinhard Keding

(verkürzt von Ernst-G. Brunke)