Kennst du Augenblicke, wo…….?
Kennst du Augenblicke, wo du dich sehnst, dass du wieder aufatmen kannst, wo du entspan-nen kannst und du wieder du selbst sein darfst? Woher kommen diese Momente? Bist du müde, hast du einen schweren Tag gehabt, bist du vielleicht krank, hast Schmerzen, hast Sorgen, wurde dir weh getan?
Schon im Alten Testament haben Menschen solche Mo-mente beschrieben und nach Hilfe gesucht; zum Beispiel in Psalm 42 Vers 6 : Was betrübst du dich meine Seele, und bist so unruhig in mir? Worin besteht die Hilfe in diesen Situationen? In unserem Monatsspruch heisst es: Freundliche Reden sind Honigseim, süss für die Seele und heilsam für die Glieder.
Kennen wir jemanden, der freundlich mit uns redet? Es ist etwas verloren gegangen, wonach wir uns sehnen, das wir su-chen. Wir können nicht mehr weiter – wir sind mutlos, traurig…. alles sieht hoffnungslos, zum Weinen aus. Es tut weh in unserem Herzen und unserer Seele. Oder wir fühlen nichts mehr, sind wie betäubt.
Wir können unsern himmlischen Vater bitten.- Der Dichter Gerhard Tersteegen hat das so in einem Lied getan: Herr, komm in mir wohnen, lass mein’ Geist auf Erden dir ein Heiligtum noch werden; komm du nahes Wesen, dich in mir verkläre, dass ich dich stets lieb und ehre. Wo ich geh, sitz und steh, lass mich dich erbli-cken und vor dir mich bücken.
Wir können es auch in eignen Worten sagen: Vater, du weißt, wie es in mir aussieht……….Herr, hilf! Lege du deine Hand auf mich. Du bist freundlich. Lass mich deine Worte hören. Tröste du mich. Mach mich heil.
Wer redet freundlich mit uns? Freundlichkeit ist Süß wie Honig für unser Inneres, ja auch für unseren Körper. Wir fühlen uns getröstet, heil gemacht und voll neuer Kraft und Gesundheit. Wir können wieder fröhlich sein. Gott lieben und loben. Mögen wir das immer wieder erfahren!
A. Büttner